Blog2020-02-18T10:23:41+01:00
  • Alkoholkrankheit-Blog

Unser Blog informiert rund um das Thema Alkoholkrankheit, Drogensucht, Medikamentenabhängigkeit, Depressionen, Ängste und Burnout

Seelische Wunden verarbeiten… und heilen!

Dass uns Abhängigkeitserkrankungen schicksalhaft aus dem Nichts überfallen, ist eine Mär. Die Hilflosigkeit und der Zeitmangel vieler Therapeuten, vielleicht auch deren Mangel an Empathie und Engagement haben dazu geführt, dass häufig nur am Symptom, nicht an der Ursache angesetzt wird.

 

Die Sucht, die Abhängigkeit sind aber nur die gemeinsame Endstrecke vieler Betroffener, resultierend aus einer ganz individuellen Vorgeschichte. Diese Vorgeschichte ist in der Regel eine Aneinanderreihung seelischer Verletzungen. Diese mögen von kleiner bis zu traumatischer Dimension sein, in der frühen Jugend, der Phase des Erwachsenwerdens oder auch in der Gegenwart begründet sein. Immer sind sie aber alleine oder in der Summe so unerträglich und dauerhaft, dass sie über Wochen und Jahre unsere Abwehr- und Selbstheilungskräfte überfordern. Erleichternde Gedanken und Verhaltensmuster, sowie betäubende Substanzen sind dann verlockende, ja subjektiv überlebensnotwendige Helfer, um der Katastrophe zumindest eine Pause abzuringen.

 

Ein alleiniger Verzicht, die ersatzlose Abstinenz, ist in aller Regel nicht ausreichend und in den seltensten Fällen erfolgreich. Unsere Natur vermeidet sehr effektiv Mangelzustände, damit unser Überleben gesichert ist. Das Vakuum zu füllen, das nach dem Wegfall des Suchtmittels entsteht, ist die wichtigste und vordringlichste Aufgabe einer ganzheitlichen und nachhaltigen Therapie. 

 

Genau an dem Punkt knüpfen wir bei unserer intensiven Erfolgstherapie an. Ganzheitlich, individuell und in die Tiefe gehend um das Ziel, die zufriedene Abstinenz zu erreichen. Wir verhelfen Alkoholkranken Menschen nachhaltig erfolgreich und stabil in ein glückliches Leben mit neuen Perspektiven ganz ohne Suchtmitteln.
Bildlizenz: www.shutterstock.com / Anna Om

Alkohol als “Lösungsmittel”? …oder Konflikte nachhaltig meistern.

Konflikte mit sich und anderen sind ein unvermeidlicher Bestandteil jeder menschlichen Existenz. Der Umgang damit bestimmt, wie positiv oder negativ wir von uns selbst denken. Wer stetig Konflikte meidet, verhindert diese nicht. Verdrängung führt zu Unzufriedenheit und seelischem Ungleichgewicht. Aber auch wer aktiv Konflikte sucht oder provoziert, findet keine dauerhafte Befriedigung. Beide Verhalten führen zu einem negativen inneren Dialog, zu einem negativen Weltbild und letztlich zu einem seelischen Mangelerlebnis, das nach Erfüllung schreit. Nur allzu einfach ist da der Griff zu beruhigenden und betäubenden Substanzen, schaffen sie doch auf einfache und effektive Weise Erleichterung.
Das Erlernen einer befriedigenden und befriedenden Konflikt- und Streitkultur, überlegtes und überlegenes Handeln in kritischen Situationen, sowie die Entwicklung einer in sich ruhenden Persönlichkeit sind daher wesentliche Voraussetzungen, wenn Sie aus dem Strudel Ihrer Abhängigkeit erfolgreich herauskommen wollen. Scham, Schuldgefühle, Lügen und Heimlichkeiten sind keine gute Voraussetzung dafür, im Gegenteil, machen diese Sie doch schwach und angreifbar. Die Abstinenz alleine ist aber leider ebenfalls kein Allheilmittel. Dankbarkeit, Lebensfreude und ein echter Sinn im Leben heben die Toleranzgrenze zum Ärger und auch zu Konflikten. Diese gilt es zu erforschen, zu erlernen und zur Gewohnheit zu machen.

In der Gesundheitsakademie Dr. Albrecht in Bad Birnbach helfen wir Ihnen genau diese Lebensfreude wieder zu erlangen. Sie lernen mit Konflikten umzugehen, ohne zum Suchtmitteln zu greifen!

Bildlizenz: www.shutterstock.com / Melissa Hani

Alkoholentzug – Es ist nie zu spät, Mut zur Veränderung

So wie der Weg in die Sucht kein Moment oder Schalter ist, den man umlegt, so ist auch der Weg aus der Abhängigkeit ein Prozess.
Bin ich tatsächlich abhängig von einem Suchtmittel oder einer Verhaltensweise oder betreibe bzw. benutze ich es „nur“ exzessiv?
Kriterien einer manifesten Suchterkrankung sind der regelmäßige Gebrauch, eine Dosissteigerung, um den gleichen Grad der Befriedigung zu erreichen, und in aller Regel körperliche und/oder seelische Negativerlebnisse bei Verzicht, also Entzugserscheinungen.
Unruhe, Zittern, schlechte Laune oder unstillbares Verlangen sind untrügliche Zeichen, dass ich eine Substanz oder ein Verhalten nicht mehr nur genieße, sondern in eine Abhängigkeit davon geraten bin. Prüfen Sie sich ehrlich, fragen Sie andere, lesen Sie nach.

Suchterkrankungen verlaufen immer vorzeitig tödlich. Davor geschaltet sind soziale und berufliche Isolation, körperliche und seelische Schäden, ein qualvolles Dahinscheiden in Einsamkeit und Verachtung. Haben Sie den Mut, sich zu verändern. Haben Sie den Mut es „anzupacken“. FREUEN Sie sich auf eine erfüllte Zukunft voller Selbstachtung und Liebe. Starten Sie jetzt den Alkoholentzug, der Ablauf der Therapie wird individuell und modular aufgebaut.

Wir von der Gesundheitsakademie Dr. Albrecht in Bad Birnbach helfen Ihnen diesen Prozess erfolgreich zu meistern und stabil in ein neues Leben zu gehen.

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Scham, Schuld & Gewissen – Abhängigkeit ist ein Mangelzustand

Der Großteil der Gedanken über uns selbst ist negativer Natur. Wie viele Prozente das sind, bestimmt den Grad unserer Zufriedenheit.
Der Grad der Selbst-Verachtung als Betroffener einer Suchterkrankung kann nicht überschätzt und schon gar nicht übertroffen werden. Ich kenne keinen Abhängigen, der sich nicht selbst abgrundtief verachtet für das was er tut bzw. nicht tut. Es ist eine selbsterfüllende Prophezeiung, dass jemand, der sich selbst verachtet, diesen Zustand bald als unerträglich empfindet. Um dann als scheinbaren Ausweg – wenn auch nur für wenige Stunden – betäubende Substanzen zu konsumieren. Das wiederum verstärkt Scham, Schuld und Gewissensnöte und führt zu einem anhaltenden Mangelzustand in unserer Seele, der bald auch unseren Körper, unseren Geist, unsere ganze Existenz einnimmt.
Zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen gehören Aufrichtigkeit, Harmonie und ein ausgewogenes Sozialleben. Diese Grundbedürfnisse kann ein Abhängiger nicht mehr erfüllt leben, die Schlinge zieht sich unaufhaltsam immer enger zu.
Selbsterniedrigung bringt nur eine scheinbare und immer zeitlich limitierte Entlastung. Dauerhaft wieder ein erfülltes Leben zu leben funktioniert nur ohne Betäubung, Rückzug und Aggression gegen sich selbst und andere.
Ein erfülltes, glückliches Leben im Einklang mit sich selbst und den Menschen um sich OHNE Alkohol und Drogen ist möglich.

Wir von der Gesundheitsakademie Dr. Albrecht in Bad Birnbach helfen Ihnen den ersten Schritt erfolgreich zu beschreiten mit unserem bewärten Konzept der intensiven Alkoholtherapie.

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Sucht – Jetzt handeln!

Genauso wie wir uns den Tag systematisch vermiesen und uns Ausreden zum Gebrauch von Suchtmitteln zurechtlegen können, können wir unser Leben auch positiv und freudvoll gestalten!

Gefangen in der Abhängigkeit beschränkt sich unsere Kreativität auf die Beschaffung, das Verstecken, Verheimlichen und das Entsorgen der geliebten und gleichzeitig verhassten Substanzen. Würden wir diese Kreativität in einem nüchternen, cleanen Leben einsetzen, könnten wir sehr viel erreichen – zu unserem eigenen Wohl und dem unserer Umgebung.
Viele Abhängige klagen über depressive Symptome. Insbesondere die Antriebslosigkeit wird von vielen Betroffenen, aber auch deren Angehörigen und Kollegen, beklagt. Den Antrieb, das Suchtmittel zu besorgen, haben aber alle Menschen mit einer Suchterkrankung sehr wohl!

Um erfolgreich die Fesseln der selbstgewählten Gefangenschaft in der Sucht zu überwinden, braucht es

! ! A K T I V I T Ä T ! !

Niemand kann Sie aus dieser Situation besser und vor allem nachhaltiger befreien, als Sie selbst.

WERDEN SIE AKTIV! TUN SIE DEN ERSTEN SCHRITT.

Hören Sie gut zu, wenn Sie jemand aus Ihrer Familie, aus dem Kreis Ihrer Freunde und Bekannten oder einer Ihrer Kollegen oder Vorgesetzten darauf anspricht. Seien Sie ehrlich zu sich selbst.

Wir von der Gesundheitsakademie Dr. Albrecht in Bad Birnbach helfen Ihnen den ersten Schritt erfolgreich zu beschreiten.

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Der erste Schritt aus der Sucht

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. So sprichwörtlich und einleuchtend das klingt, so schwer fällt es uns oft, diesen ersten Schritt zu wagen. Ohne einen konkreten Wunsch, eine innere Sehnsucht, den Mut zur Veränderung, wagen wir es oftmals nicht, diesen ersten Schritt überhaupt nur zu erwägen. Das trifft auf fast alle Lebensbereiche zu, insbesondere aber auf Abhängigkeitserkrankungen.
In das Gefängnis der Abhängigkeit sperren wir uns selbst. Die Gitter und Schlösser sind kaum zu überwinden, es gibt kein Entrinnen, wir selbst sind die strengsten Wächter.


Der erste Schritt ist hier die konkrete Sehnsucht nach Veränderung. Freiheit, Selbstbestimmung, Selbstachtung, selbst ein aufrechter Gang und ein liebevoller Blick in den Spiegel sind uns abhanden gekommen.


Erst wenn wir eine konkrete Sehnsucht entwickeln, sind wir bereit, uns selbst einzugestehen, dass da etwas schief läuft in unserem Leben und wir selbst aktiv werden müssen. Zu bequem ist es in der Komfort-Zone, die wir und unsere Umgebung uns aus Sorge oder Abkehr bereitet haben. Selbstmitleid und scheinbar unüberwindbare Probleme sind die Wegbereiter einer Abwärts-Spirale, die durch inneren und äußeren Rückzug, Aggression und den immer größer werdenden Berg von Problemen stetig und bald selbstständig befeuert wird. Ein Entrinnen wird immer schwerer, ohne fremde Hilfe in den meisten Fällen gar unmöglich.

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