Alkoholentzug und Alkoholentwöhnung: Die Erfolgstherapie in der Gesundheitsakademie Dr. Albrecht

Private Entzugsklinik: Wie wähle ich die richtige Privatklinik aus?

 

Eine wirksame, nachhaltige Therapie der Alkoholabhängigkeit beinhaltet sowohl eine körperliche Entgiftungsbehandlung als auch eine psychische Entwöhnung von der suchtbildenden Substanz. Die Entgiftungsphase, also das Ausschwemmen von Alkohol, dessen Stoffwechselprodukten und die Readaptierung des Körpers an ein alkoholfreies Milieu (Normalisierung der Neurotransmitter im Gehirn, Korrektur des Elektrolyt- und Wasserhaushaltes, Ausgleich eventueller Mangelerscheinungen bei Vitaminen und Spurenelementen). Anschließend an die körperliche Regeneration folgt die Behandlung der eigentlichen Abhängigkeit.

Gesetzlich Versicherte:

Im herkömmlichen, von den gesetzlichen Krankenkassen (Entgiftung) und den Rententrägern (Langzeitentwöhnung) finanzierte System kommen zwar auf die Versicherten keine zusätzlichen Kosten zu, Betroffene, Angehörige und Arbeitgeber müssen aber mit einem erheblichen Zeitaufwand rechnen.

Eine sogenannte „qualifizierte Entgiftung“ bedeutet in der Regel einen dreiwöchigen Aufenthalt in einer psychiatrischen Akutklinik/Entzugsklinik. Im Rahmen dieser Erstbehandlung wird dann eine geeignete und vom Rentenversicherer des/der Betroffenen getragene Entzugsklinik zur Langzeitentwöhnung ausgewählt. Die Wartezeiten zwischen der initialen Entgiftungsbehandlung und der Langzeitentwöhnung variieren stark, betragen aber in der Regel mehrere Wochen bis Monate. Die Langzeitentwöhnung wiederum bedeutet einen Klinikaufenthalt zwischen acht und sechzehn Wochen. Bis zum Abschluß der klinischen Behandlung vergehen also mehrere Monate.

Privat Versicherte und Selbstzahler:

In Entzugskliniken und privaten Einrichtungen werden Entzugs- und Entwöhnungsphase sehr kompakt nacheinander oder überlappend gestaltet, sodass die Therapiezeit auf ein Minimum beschränkt bleibt. Für Berufstätige, Selbstständige und Betroffene, für die ein Höchstmaß an Diskretion wichtig ist, sind mehrmonatige Klinikauenthalte unter Umständen existenzgefährdend. Hinzu kommt, dass in privaten Einrichtungen in der Regel das Verhältnis von Therapeuten zu Patienten wesentlich höher ist, als im System der gesetzlichen Versorger. Hierdurch kann nicht nur die Aufenthaltsdauer verkürzt werden, es steigen auch die Angebotsdichte und der Grad der Individualisierung der Therapie.

In Ihrer Abwägung sollten Betroffene aber nicht nur den unmittelbaren Kostenfaktor berücksichtigen. Zumal sich dieser bei Verlust des Arbeitsplatzes, des eigenen Unternehmens und des guten Rufes sehr stark relativiert. Auch die langfristigen Erfolgsaussichten steigen mit der Intensität der Betreuung. Kleine Patientenzahlen geben die Möglichkeit sehr individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen einzugehen, was gerade bei psychischen Erkrankungen wie einer Sucht unabdingbar für den Erfolg ist. Mit einem kompakten Zeitablauf steigt auch die Intensität der Behandlung, es ensteht wesentlich mehr Nähe zwischen Behandler und Patienten. Aber nicht zuletzt auch die äußeren Umstände, wie die Unterbringung und die Verköstigung, leisten einen nicht unerheblichen Beitrag für eine rasche Besserung und Reintegration in ein normales Leben.

Vorteile

  • Geringe Wartezeit

  • Kurze Dauer der Entzugstherapie

  • Intensive Behandlungsmöglichkeiten

  • Große Erfolgsaussichten

  • Hohe Diskretion

  • Rasche Reintegration

Nachteile

  • Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen

Auswahlkriterien für eine private Therapie

Die Vorteile der privaten Einrichtungen und Entzugskliniken für Selbstzahler sind oben bereits genannt. Nun ist nicht gleich jede Privatklinik und jeder Privatanbieter gleich “gut” oder kann eine Erfoglsgarantie geben. Folgende Fragen sollten Sie vor der Entscheidung stellen:

  • Ist die Einrichtung bzw. die Enzugsklinik zertifiziert?

  • Gibt es Kontaktmöglichkeiten bei denen Sie unverbindlich genaue Informationen erhalten?

  • Werden alle offenen Fragen vorab zu Ihrer Zufriedenheit geklärt?

  • Ist es möglich die Entzugsklinik bzw. die Einrichtung vorab zu besuchen?

  • Wieviele Patienten werden gleichzeitig betreut?

  • Erhalten Sie einen verbindlichen Kostenvoranschlag bzw. Gesamtrechnung oder wird es unerwartete Zusatzkosten geben?

  • Werden Sie gut über die Therapiemöglichkeiten und Verfahren aufgeklärt?

  • Ist der Kontakt zu den Therapeuten und Coaches während des Aufenthaltes jeder Zeit möglich?

  • Wird die Therapie in Gruppen oder mit Einzelgesprächen abgehalten?

  • Sagt Ihnen das Ambiente und die Atmosphäre zu?

  • Gibt es einen Nachsorgeplan?

Die Wahl der richtigen Institution ist mitunter sehr entscheidend über den Erfolg der Alkoholtherapie. Nehmen Sie sich dafür die Zeit, die Sie brauchen und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Besonders wichtig, neben einer selbstverständlich professionellen Betreuung, ist, dass Sie sich während des Aufenthaltes wohlfühlen auf Augenhöhe betrachtet werden und eine Vertrauensbasis aufgebaut werden kann.

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